Echo_L1240267Echo_L1240431Echo_L1240268Port_L1240338Echo_L1240448Port_L1240370Echo_L1240453Echo_L1240457Port_Echokammer_1stephanie_rössing_foto_k.kleie
« Zurück

Ausstellungsprojekt: „Fragen an die Echokammer"


Laufzeit: Oktober 2020 - Februar 2021

ausstellung AkademieGalerie: 14.1. bis 23.1.2021

Entstanden im Rahmen von: „KlasseMusterFrau“

Lehrbeauftragte: Kirsten Kleie

Die Ausstellung „Fragen an die Echokammer“ blickt auf 100 Jahre Frauen an der Akademie der Bildenden Künste München - 1920 bis 2020. Im Rahmen des über drei Semester laufenden Seminars „KlasseMusterFrau" setzten sich die Studierenden und die Lehrbeauftragte Kirsten Kleie mit visuellen Gewohnheiten,
Gegebenheiten, Normierungen und geschlechtsspezischen Zuschreibungen auseinander.

 

Die Ausstellung dient in erster Linie dazu, Fragen zu stellen: Was will das Bild? Was sehe ich beim Betrachten  überhaupt? Welche Bezüge möchte ich zur Vergangenheit herstellen? Was hat 1920 mit 2020 zu tun? Wie wird meine Arbeit von der Vergangenheit beeinflusst? Könnte ich meine Arbeit in dieser Form überhaupt machen, wenn es die Vorgänger*innen nicht gegeben hätte? Sexismus, Rassismus, Genderidentität? Wo ist mein blinder Fleck? Perspektivwechsel auf welchen Ebenen? Langweilt es mich, die abendländische Bildkultur in den Blick zu nehmen? Voyeurismus oder Freiraum? Kunst, Klischee oder Konsumgut? Wie kann ich Veränderungen herbeiführen? Welchen Beitrag möchte ich leisten? Welchen Austausch will ich überhaupt? Macht das Sinn?

Fragen über Fragen. Keine Antwort nirgends.


Teilnehmende: Miriam Ferstl, Maximilian Gutmair, Sophia Hackel, Rebekka Kraft, Leander Leutzendorff,  Salima Mansouri, Franziska Martin, Shueh Oberschelp, Stephanie Rössing